Kreuzung Bahn Nockherberg

Die Brücke des Nockherbergs über Bahn wurde mit der Regulierung der Auffahrt zum Nockerberg nötig.

Die Brücke des Nockherbergs über Bahn wurde mit der Regulierung der Auffahrt zum Nockerberg nötig.

Die Brücke des Nockherbergs über Bahn wurde mit der Regulierung der Auffahrt zum Nockerberg nötig.

Der Nockherberg ohne Nockherberg-Auffahrt. Erst mit seiner Anlage benötigte diese Straße auch eine Brücke.

Der rechte Plan ist vom April 1891.

1891 04 Brücke Nockherberg

Nockherberg vor der Regulierung

Bilder der alten Straße zum Nockherberg, - besser einem unbefestigten Weg, der bei regen mit 12% Steigung nicht zu benutzen war. Es waren doppelspännige Ochsenwagen nötig, um die Bierfässer den Berg hinauf zu transportieren.
Bilder der alten Straße zum Nockherberg, - besser einem unbefestigten Weg, der bei regen mit 12% Steigung nicht zu benutzen war. Es waren doppelspännige Ochsenwagen nötig, um die Bierfässer den Berg hinauf zu transportieren.

Bilder der alten Straße zum Nockherberg, – besser einem unbefestigten Weg, der bei regen mit 12% Steigung nicht zu benutzen war. Es waren doppelspännige Ochsenwagen nötig, um die Bierfässer den Berg hinauf zu transportieren.

Da sich die starken Steigungen der hier angelegten Bergstraßen von über 12 % als deutliche Verkehrshindernisse erwiesen, wurden ab 1890 ein erstes Mal und 1904/1905 nochmals für den Trambahnbetrieb reguliert. Dabei entstand 1904 auch die Brücke am Nockherberg über die zweigleisige Staatsbahnstrecke.

Da sich die starken Steigungen der hier angelegten Bergstraßen von über 12 % als deutliche Verkehrshindernisse erwiesen, wurden ab 1890 ein erstes Mal und 1904/1905 nochmals für den Trambahnbetrieb reguliert. Dabei entstand 1904 auch die Brücke am Nockherberg über die zweigleisige Staatsbahnstrecke.

Da sich die starken Steigungen der hier angelegten Bergstraßen von über 12 % als deutliche Verkehrshindernisse erwiesen, wurden ab 1890 ein erstes Mal und 1904/1905 nochmals für den Trambahnbetrieb reguliert. Dabei entstand 1904 auch die Brücke am Nockherberg über die zweigleisige Staatsbahnstrecke.

Königliches Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten an königliche Regierung von Oberbayern

Betreff:

Münchner Trambahn hier Erbauung einer neuen Linie vom Mariahilfplatz über den regulierten Nockherberg zum östlichen Friedhofe.

Zu den Berichten vom April 1904 No. 22357

Seine königliche Hoheit Prinz L U I T P O L D, des Königreichs Bayern Verweser, haben mit allerhöchster Entschließung vom 19. Des Monats (Juni 1904 Anm. d. Red) zu genehmigen geruht, dass die Stadtgemeinde München die erbetene Bewilligung zum Bau & Betrieb einer elektrischen Trambahnlinie  vom Mariahilfsplatze über den regulierten Nockherberg zum östlichen Friedhof unter den Bedingungen der allerhöchsten Konzessionsurkunde vom 1.Dezember 1891 sowie unter dem Vorbehalt erteilt worden, dass in provisorischer Weise zugelassene oberirdische Leitung ganz oder teilweise durch ein anderes Betriebssystem zu ersetzen ist, sobald dies nach dem Ermessen der königlichen Staatsregierung ohne übermäßige Opfer tunlich erscheint.

Zum Vollzuge dieser Allerhöchsten Entschließung wird im Einverständnisse mit dem königlichen Staatsministerium des Inneren verfügt, dass die neue Linie noch Maßgabe des vorgelegten, mit dem Ministerialsiegel versehenen Plans vom März 1904 herzustellen ist dass die mit Entschliessung des königlichen Staatsministeriums des königlichen Hauses & des Äusseren vom 31.Juli 1899 No. 4754/II für die Einführung des elektrischen Betriebes auf den Linien Nymphenburg-Haidhausen & Promenadeplatz-Schwabing getroffenen allgemeinen Anordnungen auch auf der neuen Linie Anwendung zu finden haben & dass dies mit Rücksicht auf den Telegraphen- und Telephonbetrieb aufgestellten Anforderungen vom Juni 1904 beachtet werden.

Hienach ist das Weitere zu verfügen. Die königliche Regierung wird jetzt schon ermächtigt, die technisch-polizeiliche Prüfung der Bahnanlage seinerzeit in der üblichen Weise, insbesondere unter Hinzuziehung von Vertretern der Generaldirektionen der königlich bayerischen Staatsbahnen , sowie der königlichen Posten & Telegraphen, dann der obersten Baubehörde vornehmen zu lassen & gegebenen Falles in provisorischer Weise die Eröffnung des Betriebes zu genehmigen. Über das Ergebnis der Prüfung ist seinerzeit unter Vorlage des Protokolles Bericht zu erstatten.

Gez. Von Frauendorfer

Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv München

Als Beilage zu links zitiertem Text liegt diese auf dünnes Pergament-Papier gezeichnete Skizze mit dem Verlauf der angesprochenen Telegraphenleitungen der Post und der Bahn in den Akten.

Als Beilage zu links zitiertem Text liegt diese auf dünnes Pergament-Papier gezeichnete Skizze mit dem Verlauf der angesprochenen Telegraphenleitungen der Post und der Bahn in den Akten.

Die Streckenplanung der Trambahn über den Nockherberg im Gleisplan von 1904.

Die Streckenplanung der Trambahn über den Nockherberg im Gleisplan von 1904.
Die Streckenplanung der Trambahn über den Nockherberg im Gleisplan von 1904.
Unser Plan von 1904 zeigt die Begradigung der Steigung des Nockherberges für die Möglichkeit eines Trambahnbetriebs mit der Skizze der alten Steigung von der Neuanlegung 1890. Rechts kann man auch gut die neu gebaute Brücke erkennen.

Unser Plan von 1904 zeigt die Begradigung der Steigung des Nockherberges für die Möglichkeit eines Trambahnbetriebs mit der Skizze der alten Steigung von der Neuanlegung 1890. Rechts kann man auch gut die neu gebaute Brücke erkennen.

Während die Brücke über die Simbacher Bahnstrecke an der Regerstraße (damals Auerkirchhofstraße) 1869 noch in Stein-Rundbaumethode erstellt wurde, wurde die Brücke des Nockherbergs über diese Bahnstrecke etwas westlicher Anfang des 20.Jahrhunderts schon als Stahlkonstruktion und deutlich breiter ausgeführt. Sie blieb über viele Jahrzehnte unverändert bestehen. Inzwischen ist aus der Ostfriedhof mit einer Mittelschleife und Hinterstellgleisen sowie der Strecke durch die Edelweissstraße zu einem Knotenpunkt gewachsen.

Während die Brücke über die Simbacher Bahnstrecke an der Regerstraße (damals Auerkirchhofstraße) 1869 noch in Stein-Rundbaumethode erstellt wurde, wurde die Brücke des Nockherbergs über diese Bahnstrecke etwas westlicher Anfang des 20.Jahrhunderts schon als Stahlkonstruktion und deutlich breiter ausgeführt. Sie blieb über viele Jahrzehnte unverändert bestehen. Inzwischen ist aus der Ostfriedhof mit einer Mittelschleife und Hinterstellgleisen sowie der Strecke durch die Edelweissstraße zu einem Knotenpunkt gewachsen.

1944 werden zwar die nebenstehenden Häuser schwer durch die Luftangriffe beschädigt, die Brücke des Nockherbergs über Bahn bleibt aber weitgehend unbeschädigt.

1944 werden zwar die nebenstehenden Häuser schwer durch die Luftangriffe beschädigt, die Brücke des Nockherbergs über Bahn bleibt aber weitgehend unbeschädigt.
1944 werden zwar die nebenstehenden Häuser schwer durch die Luftangriffe beschädigt, die Brücke des Nockherbergs über Bahn bleibt aber weitgehend unbeschädigt.
Ende 1945 rollen wieder Trambahnen über den Nockherberg durch die zerstörte Stadt stadteinwärts.

Ende 1945 rollen wieder Trambahnen über den Nockherberg durch die zerstörte Stadt stadteinwärts.

Ab dem 15.9.1978 wird die Strecke durch die Edelweisstraße zwischen Tegernseer Landstraße und St. Bonifatiusstraße aufgelassen. Damit erfolgt auch der Ausbau des Gleisdreieck an der Kreuzung St. Bonifatiusstraße / Edelweissstraße sowie das Gleisdreieck an der Tegernseer Landstraße. Diese Abzweigung war unmittelbar hinter der Brücke über die Eisenbahn.

Bauarbeiten am Nockherberg: die Weichen in die Edelweißstraße werden aus der Nockherberg-Strecke ausgebaut. Man sieht noch die Gleisreste des Gleisdreiecks.

Bauarbeiten am Nockherberg: die Weichen in die Edelweißstraße werden aus der Nockherberg-Strecke ausgebaut. Man sieht noch die Gleisreste des Gleisdreiecks.

Der Blick von dem 1869 gebauten Schmederersteg, benannt nach dem Inhaber der späteren Paulanerbrauerei, der hier auch im heutigen Kronepark sein prunkvolles Haus hatte (am 25.4.1944 imKrieg zerstört) auf die Nockherberg Brücke.

Bild © Georg Sattler doku-des-alltags.de

Der Blick von dem 1869 gebauten Schmederersteg, benannt nach dem Inhaber der späteren Paulanerbrauerei, der hier auch im heutigen Kronepark sein prunkvolles Haus hatte (am 25.4.1944 imKrieg zerstört) auf die Nockherberg Brücke. 

Bild © Georg Sattler doku-des-alltags.de
Mit etwas Glück und guter Planung kann man hier auch wundervolle Bilder von der Schmederebrücke im Winter machen, wenn grade eine Dampfzug-Sonderfahrt vorbeikommt.

Mit etwas Glück und guter Planung kann man hier auch wundervolle Bilder von der Schmederebrücke im Winter machen, wenn grade eine Dampfzug-Sonderfahrt vorbeikommt.

Eine ganz besondere Perspektive liefert uns Klaus Werner bei einer Mitfahrt im Jahr 1999 auf einer Rangierlok vor der Brücke des Nockherbergs über die Bahnstrecke.

Eine ganz besondere Perspektive liefert uns Klaus Werner bei einer Mitfahrt im Jahr 1999 auf einer Rangierlok vor der Brücke des Nockherbergs über die Bahnstrecke.

Ein Griff in unser wirklich umfangreiches Trambahn-Bilderarchiv. Über diese Brücken sind wirklich alle Münchner Trambahn-Wagen-Typen schon einmal gefahren.
Ein Griff in unser wirklich umfangreiches Trambahn-Bilderarchiv. Über diese Brücken sind wirklich alle Münchner Trambahn-Wagen-Typen schon einmal gefahren.
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Ein Griff in unser wirklich umfangreiches Trambahn-Bilderarchiv. Über diese Brücken sind wirklich alle Münchner Trambahn-Wagen-Typen schon einmal gefahren.

Ein Griff in unser wirklich umfangreiches Trambahn-Bilderarchiv. Über diese Brücken sind wirklich alle Münchner Trambahn-Wagen-Typen schon einmal gefahren.
Bei meinem Besuch der Brücke im Rahmen dieser Recherchen im Herbst 2023 konnte ich diese Bilder der Brücke machen.

Bei meinem Besuch der Brücke im Rahmen dieser Recherchen im Herbst 2023 konnte ich diese Bilder der Brücke machen.

Bei meinem Besuch der Brücke im Rahmen dieser Recherchen im Herbst 2023 konnte ich diese Bilder der Brücke machen.

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